Tipps für Ihre Rodel

Zur Wartung und Pflege:

Die Rodel ist ein pflegeleichtes Sportgerät. Damit Sie lange daran Freude haben, sollten Sie aber einige Grundsätze bei der Verwendung beachten. 
Nach Gebrauch sollte die Rodel gut getrocknet werden, was besonders für die Schiene wichtig ist, damit sie nicht rostet. 
Um ein Ausbleichen zu verhindern ist es besser, die Rodel nicht unnötig lange in der prallen Sonne stehen zu lassen.
Die Gleitfähigkeit der Rodel kann durch das Aufbringen von Wachs verbessert werden. Insbesondere bei matschigem Schnee kann dies von großem Vorteil sein.

Lagerung

  • Am Ende einer Wintersaison sollte die Schiene gut eingefettet oder gewachselt werden. Dies schützt die Schiene vor Schmutz und Rost.
  • Kühle und eher trockene Räume eignen sich am besten zum Aufbewahren der Rodel. Extrem feuchte oder extrem trockene Räume (z.B. Heizräume) sind zu vermeiden.
  • Der Schienenschutz ist eigentlich nur für den Transport der Rodel gedacht und sollte daher auf keinen Fall für längere Zeit auf der nassen Schiene bleiben.

Wartung

  • Ist die Schiene zerkratzt, sollte sie geschliffen werden (40 – 60er Körnung).
  • Ist die Schiene hingegen nur leicht angerostet, kann der Rost durch das Nachschleifen mit feinem Schleifpapier entfernt werden.
  • Sollten nach Gebrauch der Rodel Beschädigungen festgestellt werden, liegt es in Ihrem eigenen Interesse, die Rodel aus Gründen der Sicherheit fachmännisch reparieren zu lassen.

Fahrtechnik:

Rodeln ist ein Sport, den im Prinzip jeder ohne großes Training oder Kurse, ausüben kann. Mit ein wenig Übung sind folgende Techniken ganz leicht zu erlernen.

geradeaus Fahren:
Man sitzt bzw. liegt bequem und hält mit einer Hand den Lenkriemen. Die Beine sind gestreckt und liegen locker an den vorderen Kufen an.

Bremsen:
Beide Füße knapp neben den Kufen eher flach auf den Boden aufsetzen. Man kann den Rodel dabei auch vorne an den Holmen etwas anheben.

Lenken:
Durch Gewichtsverlagerung und Druck auf die entsprechende Kufe, sowie auch durch Ziehen am Lenkseil wird die Laufgeometrie des Rodels so verändert, damit dieser in die gewünschte Richtung fährt.

Funktioniert in der Praxis ganz einfach so:
vor der Kurve: 
- vor der Kurve sollte man die Geschwindigkeit durch bremsen entsprechend anpassen
- Kurve dann eher außen anfahren
während der Kurve:
- In einer Linkskurve zieht man (mit der rechten Hand) am Lenkriemen die linke Kufe etwas hoch
- das linke Bein dabei etwas anheben
- zudem wird das rechte Bein außen gegen die rechte Kufe gedrückt
- Bei engen Kurven kann man zusätzlich den freien Arm nach hinten ausstrecken und damit in den Schnee greifen.

Eine Rechtskurve funktioniert genau entgegengesetzt.

Mit ein wenig Übung sind so auch extreme Lenkmanöver möglich.

Leichte Kurven lassen sich sogar nur mit Anheben des Knies und Gewichtsverlagerung fahren.

Bei Rückfragen können Sie sich gerne jederzeit an uns wenden!